Brotfabrik Bonn


Impfen in der Brotfabrik!

Am Dienstag, 11. Januar 2022 nimmt die Stadt Bonn eine Corona-Impfstelle bei uns um Haus in Betrieb: Von 10 bis 18 Uhr werden dann montags bis freitags ohne Termin Impfungen gegen das Coronavirus angeboten.
„Wir freuen uns, dass wir nun auch im rechtsrheinischen Stadtbezirk mit einer Impfstelle an den Start gehen“, sagt Bonns Gesundheitsamtsleiterin Dr. Susanne Engels. „Die Impfstelle ist zentral gelegen und mit Bussen und Bahnen sehr gut erreichbar. Unser Dank gilt der Brotfabrik für die gute Zusammenarbeit bei den Vorbereitungen.“
Alle Personen ab 18 Jahren können die Impfungen bekommen. Die Impfstelle umfasst zunächst zwei Impfstraßen; die Kapazität kann auf vier Impfstraßen erhöht werden. Angeboten werden Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen, wenn die Zweitimpfung mindestens drei Monate zurückliegt. Geimpft wird mit dem Impfstoff Moderna. Die Stadt Bonn und die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein stellen die Mitarbeitenden und Impfteams.
Neben der Impfstelle in der Brotfabrik betreibt die Stadt weitere Impfstellen in Bad Godesberg und dem Stadthaus, außerdem organisiert das städtische Gesundheitsamt regelmäßig offene Impfaktionen in verschiedenen Stadtteilen. Alle Informationen rund um die Corona-Impfungen samt Terminen in Bonn gibt es auf den städtischen Internetseiten unter https://www.bonn.de/veranstaltungskalender/veranstaltungen/hauptkalender/eigene-veranstaltungen/impfstelle-brotfabrik-beuel.php.

Alle Personen ab 12 Jahren können montags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr ihre Corona-Impfungen bekommen. Ein Termin wird nicht benötigt. Die Impfstelle umfasst zunächst zwei Impfstraßen; die Kapazität kann auf vier Impfstraßen erhöht werden. Angeboten werden Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen, wenn die Zweitimpfung mindestens drei Monate zurückliegt. Geimpft wird mit dem Impfstoff Moderna und je nach Verfügbarkeit auch mit dem von Biontech. Personen unter 18 Jahren erhalten nur den Impfstoff von Biontech. Brnötigt wird allein der Personalausweis, wer hat, kann auch den Impfpass mitbringen.


Brotfabrik wir 35!

Dort, wo wir heute professionelle – mitunter preisgekrönte – Kunst produzieren und präsentieren und sich Laien in vielerlei künstlerischen Ausdrucksformen erproben können, lag früher die „Brotfabrik Germania“. Von 1903 bis 1984 wurde hier Brot gebacken und in die Region, darüber hinaus, zweitweise sogar über die Landesgrenzen hinweg ausgeliefert. Nach einem Besitzerwechsel entschied die neue Besitzergeneration sich mangels Rentabilität gegen einen Weiterbetrieb. Zur selben Zeit, Mitte der 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts, waren in Bonn freie Künstlergruppen und Studierende auf der Suche nach einem neuen Spielort. Es ging ihnen darum, Räume zu finden, die jenseits der etablierten Kultur Platz für Experimente boten. Kreative Prozesse und gesellschaftliches Engagement verbanden sich mit kulturellen Projekten. Neue Formen und Ausdrucksweisen wollten erkundet werden. Kunst und Kultur sollten als Teil der gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung im Leben der Menschen selbstverständlich und für alle zugänglich werden. So schlossen sich mehrere Bonner Gruppen zusammen, gründeten den Traumpalast e.V. und mieteten 1985 den 1. Stock der stillgelegten Brotfabrik im Stadtteil Beuel an. Was während der Suche nach einem festen Standort zunächst als Provisorium gedacht war, wurde zum Kulturzentrum Brotfabrik Bonn – längst eine der wichtigsten Institutionen der sogenannten freien Szene der Stadt.